Plastic Planet

Muss denn alles aus Plastik sein?

Ein genialer und zugleich erschreckender Film von Werner Boote über die Verbreitung von Plastik in unserer Welt und die daraus resultierenden Problem und Gefahren - Jeder, der sich auch nur am Rande für Ökostrom interessiert sollte den Film sehen...

Das Problem mit Plastik

Eine Welt ohne Plastik ist heute kaum noch denkbar. Je genauer man darauf achtet, desto mehr wir man feststellen, wie sehr Plastik bereits in unsere Welt und unseren Lebensstil integriert ist. Das Problem dabei ist, dass in Plastik in der Regel Weichmacher enthalten sind, sogenannte Phthalate. Diese hormonähnlich wirkenden Phtalate sind jedoch schädlich, sie stehen im Verdacht, Unfruchtbarkeit auszulösen, das Erbgut zu schädigen oder sogar krebserregend zu sein. Belegt ist das unter anderem durch Untersuchungen von verschiedenen Laboren oder sonstige Studien.

 

Leider gibt es in unserer heutigen Welt auch keine wirkliche Alternative und der Versuch, weitestgehend ohne Plastik zu leben, wird schnell zum äußerst schwierigen Unterfangen. Wir trinken aus Plastiflaschen, sämtliche Lebensmittel sind in Plastik eingepackt. Ein Großteil unserer Wohnungseinrichtung besteht zumindest anteilig aus Plastik, selbst Kinderspielzeug ist zum Großteil aus Plastik gefertigt. Die Aufzählung lässt sich ohne viel Fantasie beliebig erweitern. Zu guter Letzt: Selbst im medizinischen Bereich, wo es eigentlich darum geht, den Menschen zu heilen, besteht vieles bereits aus Plastik.

 

Ws kann man also tun? Kleine Ziele setzen! Ein scheller und gänzlicher Verzicht auf Plastik ist unrealistisch und eigentlich nicht durchführbar. Vielmehr ist es wichtig, in all den Lebensbereichen, in denen man selbst die Möglichkeit hat, zu entscheiden, sich bewusst für die Alternative ohne Plastik zu entscheiden. Es ist immer noch besser, auf 20% Plastik zu verzichten als gar nicht.

Datum: 13. Juli 2012
Kategorien: Sonstiges
Anzahl Aufrufe: 666
0 Kommentare

Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.