Ökostrom Preis Rechner
Verbrauch pro Jahr:
Echter Ökostrom von unabhängigen Anbietern
  • 100 % Erneuerbare Energien
  • Kein Atom- oder Kohlestrom
  • Förderung von Neuanlagen
  • Keine Verflechtungen des Unternehmens
  • Keine Verflechtungen der Erzeugungsanlagen
  • Kein Greenwashing
  • Faire Vertragskonditionen

Die Ökostromanbieter

ok-power Label

Der Verein EnergieVision e.V. - Verein zur Förderung von Nachhaltigkeit und Markttransparenz in der Energiewirtschaft - verfolgt mit der Vergabe des Ökostrom Labels "ok-power Label" das Ziel, den Verbraucher- und Umweltschutz zu fördern. Unter anderem soll mit der Zertifizierung Wettbewerbsverzerrungen, die aufgrund mangelnder Information der Verbraucher entstehen, entgegengewirkt werden.

ok-power Label für Ökostrom

Durch die Vergabe vom Ökostrom Gütesiegel ok-power Label soll primär sichergestellt werden, dass die mit dem Gütesiegel ausgestatteten Stromprodukte zu einem "garantierten Umweltnutzen" führen. Ein zusätzlicher Umweltnutzen entsteht laut EnergieVision e.V. dann, "wenn die Nachfrage nach einem Ökostrom Produkt zu einer Ausweitung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien führt, die über die Strommenge hinausgeht, die aufgrund öffentlicher Fördermaßnahmen ohnehin erzeugt wird. Um einen zusätzlichen Umweltnutzen sicherzustellen, muss der Ökostrom Anbieter den Neubau von Kraftwerken auf der Basis erneuerbarer Energien nach quantifizierten Mindestbedingungen fördern". Die vier entscheidenen Merkmale für glaubwürdigen Ökstrom sind nach dem ok-power Label:

 

  • Der gelieferte Strom stammt zu 100% aus erneuerbaren Energien
  • Es existieren verbraucherfreundliche Tarifbedingungen
  • Keine Beteiligung der Ökostromanbieter an Atom-, Braunkohle- und neuen Steinkohlekraftwerken
  • Sinnvolle und wirksame Förderung der Energiewende zusätzlich zu den staatlichen Instrumenten (z.B. EEG)

 

Unabhängig von der untenstehend genannten Anforderungen der Modelle gelten darüber hinaus weitere Anforderungen an die Umwelverträglichkeit der regenerativen Kraftwerke, wie z.B. die Einhaltung ökologischer Kriterien bei Wasserkraftwerken. Die detaillierten Anforderungen finden Sie im Kriterienkatalog des EnergieVision e.V. (Kriterienkatalog ok-power Label).

 

Für das ok-power Label Gütesiegel gibt es das "Innovationsfördermodell", das "Initiierungsmodell" und das "Händlermodell". Beliefert ein Anbieter alle Privat- und Kleingewerbekunden mit ok-power-zertifiziertem Strom, erhält er das Siegel ok-power-plus.

ok-power Label Innovationsfördermodell

Der Ökostrom Anbieter beliefert den Kunden laut Vertrag mit Strom aus erneuerbaren Energien. Kunden zahlen hierbei einen Aufpreises auf den üblichen Stromtarif für die Förderung des Ausbaus regenerativer Energien. Der Stromanbieter führt also einen definierten Anteil (zwischen 0,2 und 0,5 Cent / kWh) aus den Erlösen des Ökostromtarifes an einen unternehmensinternen Fonds ab, aus dem innovative Projekte wie Stromspeicher, Effizienzmaßnahmen oder virtuelle Kraftwerke finanziert werden, die die Energiewende voranbringen bzw. beschleunigen. Das Gütesiegel regelt bei dem Innovationsfördermodell also die Verwendung der Fördermittel (Förderfonds) und stellt Mindestanfordernungen an die Förderwirkung der Angebote.

ok-power Label Initiierungsmodell

Im Rahmen des Initiierungsmodells erzeugt der Ökostrom-Anbieter selbst Strom aus erneuerbaren Energien oder kauft diesen vom Erzeuger auf und liefert ihn vertraglich an seine Kunden. Um den geforderten Nutzen für die Umwelt zu erreichen, muss der Ökostrom-Anbieter durch eigene organisatorische und finanzielle Initiative ("Initiierungsleistung") den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland in beträchtlichem Ausmaß vorantreiben. Ein solches Engagement kann sich dabei im Rahmen staatlicher Fördermaßnahmen wie insbesondere dem Erneuerbare-Energien-Gesetz bewegen.

ok-power Label Händlermodell

Der Ökostrom Anbieter beliefert den Kunden laut Vertrag mit Strom aus erneuerbaren Energien. Damit ein Anreiz zum Neubau von Ökostrom Erzeugungsanlagen gegeben ist, muss Folgendes gewährleistet sein:

  • mindestens ein Drittel des Ökostroms muss aus Anlagen kommen, die nicht älter als 6 Jahre sind
  • ein Drittel des Ökostroms muss aus Anlagen kommen, die nicht älter als 12 Jahre sind
  • die Anlagen beider Kategorien dürfen nicht im Förderbereich des Erneuerbare-Energien-Gesetzes liegen